DRUCKEN

Schwangerschaft / Mutterschutz


up

Allgemeine Informationen

Babyfüße Als Ersatz für das entfallende Einkommen der Mitarbeiterin während des Mutterschutzes erhält diese von der Salzburger Gebietskrankenkasse eine Geldleistung, das sogenannte Wochengeld.



Wochengeld
bekommt man in der Zeit des Mutterschutzes

  • 8 Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin
  • am Tag der Entbindung
  • 8 Wochen nach der Entbindung


Anspruch auf Wochengeld haben:

  • alle unselbstständig Erwerbstätigen
  • geringfügig Beschäftigte mit zusätzlicher freiwilliger Versicherung (Fixbetrag)
  • voll versicherte freie Dienstnehmerinnen


Für die Inanspruchnahme von Barleistungen aus dem Versicherungsfall der Mutterschaft (= Wochengeld) durch die Versicherten ist vom Dienstgeber eine Arbeits- und Entgeltsbestätigung für Wochengeld auszustellen und an den zuständigen Krankenversicherungsträger zu übermitteln. Dies betrifft sowohl Betriebe mit Lohnsummenverfahren als auch Betriebe mit Beitragsvorschreibeverfahren.

up

Höhe und Auszahlung des Wochengeldes

Geld und Geldtasche Ist das vollständig ausgefüllte Formular "Arbeits- und Entgeltbestätigung für Wochengeld" vom Dienstgeber bei der Salzburger Gebietskrankenkasse eingelangt, kann die Höhe des Wochengeldes berechnet werden.

Berechnungsgrundlage sind generell die letzten 3 Monate vor Mutterschutzbeginn.



Ausnahme bei AMS-Bezieherinnen:
Hier richtet sich die Höhe des Wochengeldes nach der Höhe des Tagsatzes den das Arbeitsmarkt-Service vorgibt.

Ausnahme bei freien Dienstnehmerinnen:
Hier errechnet sich die Höhe des Wochengeldes aus der Jahres-Bemessungsgrundlage .

Das Wochengeld wird alle 28 Tage im Nachhinein auf Ihr Konto überwiesen.

Mit der letzten Wochengeldanweisung wird Ihnen eine Bestätigung über die Dauer und Höhe der Wochengeldzahlung zur Vorlage bei anderen Behörden zugesendet.

up

Vorzeitiger Mutterschutz

Frau mit Babybauch Es treten während der Schwangerschaft Komplikationen auf. Ein Arzt bestätigt Ihrer Mitarbeiterin, dass durch ihre Arbeitstätigkeit das Leben des Kindes und ihre Gesundheit gefährdet sind.


In diesem Fall kann die Mitarbeiterin um vorzeitigen Mutterschutz ansuchen. Sie muss mit dem Befund des Arztes entweder einen Inspektionsarzt im Arbeitsinspektorat (AMS) oder den Amtsarzt im Gesundheitsamt aufsuchen, der ein ärztliches Zeugnis für den vorzeitigen Mutterschutz ausstellt. Dieses muss sodann der Salzburger Gebietskrankenkasse vorgelegt werden.

Ab dem Tag der Bestätigung durch den Amts- oder Inspektionsarzt erhält Ihre Mitarbeiterin Wochengeld.

up

Sonderregelung

Sonderregelung: Mutterschutz 12 bzw. 16 Wochen

Bei Frühgeburten, Mehrlingsgeburten und Kaiserschnittentbindungen wird der Mutterschutz auf 12 Wochen (bis zu 16 Wochen) verlängert.

up

Übermittlung

Die Arbeits- und Entgeltsbestätigung für Wochengeld ist mittels ELDA ehestmöglich an den zuständigen Krankenversicherungsträger zu übermitteln. Die notwendigen elektronischen Formulare sind in ELDA bzw, in Ihrer Lohnverrechnungssoftware integriert.

Eine Abschrift der vollständigen Arbeits- und Entgeltbestätigung ist der Dienstnehmerin unverzüglich auszuhändigen.