DRUCKEN

Prozessablauf Beitragseinhebung


Geld Wenn Sie DienstnehmerInnen beschäftigen, müssen Sie für deren Versicherung Dienstnehmer- und Dienstgeber-Anteile bis zum 15. des Folgemonats der Beschäftigung an die jeweilige Gebietskrankenkasse entrichten.

Beschäftigen Sie einen Mitarbeiter im Juli, wäre Ihre Beitragsfrist also der 15. August.

Bleiben Sie mit diesen Beiträgen in Verzug, erhalten Sie von der Abteilung Beitragseinhebung eine einmalige Mahnung. Es werden Ihnen für das verspätete Einzahlen der Beiträge Verzugszinsen berechnet, derzeit zu einem Zinssatz von 3,38 Prozent.

Haben Sie laufend DienstnehmerInnen beschäftigt und fallen kontinuierlich Beiträge an, vereinbaren Sie einen Lastschrifteinzug.

Reagieren Sie nicht auf die Mahnung, werden exekutive Maßnahmen gegen Sie erhoben. Exekutive Maßnahmen sind:

  • Vermögenspfändung
  • Forderungsexekution sowie
  • Belastung und Verwertung von Liegenschaften.

Exekutionen sind mit weiteren Kosten verbunden (u.a. Gerichtsgebühren, Drittschuldnerkosten).

Bei Ausbleiben der Zahlung und vermuteter Zahlungsunfähigkeit des Schuldners wird von uns ein Insolvenzverfahren eingeleitet.

Neben diesen Maßnahmen kann mit einem Haftungsbescheid ein Exekutionstitel gegen den Geschäftsführer oder eine andere verantwortliche (natürliche) Person erlangt werden.

Eine schnelle Bereinigung der Beitragsschulden ist in Ihrem eigenen Interesse. Je länger Sie Ihren Rückstand hinauszögern, desto höher werden Ihre Schulden.

Wichtig bei Zahlungsschwierigkeiten sind die Kontaktaufnahme und der Versuch von Ihrer Seite, den Rückstand zu beseitigen.

Bitte kontaktieren Sie uns rechtzeitig, damit unsere MitarbeiterInnen Ihnen die bestmögliche Unterstützung bei der Bewältigung des Beitragsrückstandes bieten können! Belastende Situationen können dadurch entschärft und allfällige konkursrechtliche Folgen verhindert werden!

Prozess Beitragseinhebung

linkProzessablauf Großansicht