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Pflichtversicherung - Beginn und Ende

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Die Pflichtversicherung beginnt immer unabhängig vom Willen und Wissen der betroffenen Personen. Das heißt, es genügt, wenn die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen (z. B. Dienstnehmermerkmale werden erfüllt) für deren Eintritt vorliegen.

Die Pflichtversicherung beginnt bei

  • Dienstnehmern,
  • geringfügig beschäftigten Dienstnehmern,
  • freien Dienstnehmern,
  • den in einem Lehr- oder Ausbildungsverhältnis stehenden Personen (z. B. Lehrlingen) und
  • Heimarbeitern

unabhängig von der Erstattung einer Anmeldung mit dem Tag des tatsächlichen Beginns der Beschäftigung bzw. des Lehr- oder Ausbildungsverhältnisses.

Die Pflichtversicherung beginnt bei

  • Vorstandsmitgliedern (Geschäftsleitern) von Aktiengesellschaften, Sparkassen, Landeshypothekenbanken sowie Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit und
  • bei den hauptberuflichen Vorstandsmitgliedern (Geschäftsleitern) von Kreditgenossenschaften

mit deren Bestellung.

Die vorstehenden Aufzählungen beinhalten lediglich die häufigsten Versichertengruppen. Hinsichtlich des Beginnes der Pflichtversicherung von Versicherten, die nicht angeführt wurden, steht der zuständige Versicherungsträger gerne zur Verfügung.

Die Pflichtversicherung endet, wenn die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen (z. B. Wegfall des Entgeltanspruches) hierfür vorliegen.

Die Pflichtversicherung endet bei

  • Dienstnehmern, freien Dienstnehmern, in einem Lehr- oder Ausbildungsverhältnis stehenden Personen und Heimarbeitern

mit dem Ende des Beschäftigungs-, Lehr- oder Ausbildungsverhältnisses.

Fällt das Ende des Beschäftigungsverhältnisses nicht mit dem Ende des Entgeltanspruches zusammen, endet die Versicherung mit dem Ende des Entgeltanspruches (z. B. Ende des Entgeltanspruches infolge Dienstverhinderung wegen Krankheit, ohne dass das Dienstverhältnis geendet hat).

Die Pflichtversicherung endet bei

  • Vorstandsmitgliedern (Geschäftsleitern) von Aktiengesellschaften, Sparkassen, Landeshypothekenbanken sowie Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit und den hauptberuflichen Vorstandsmitgliedern (Geschäftsleitern) von Kreditgenossenschaften

mit deren Ausscheiden aus dieser Tätigkeit.

Die vorstehende Aufzählung beinhaltet lediglich die häufigsten Versichertengruppen.